Linde Scherer |
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Linde Scherer lebt seitdem im äußersten Südwesten Deutschlands, mitten im landschaftlich wunderschönen Dreiländereck. Linde Scherer hat inzwischen sieben Enkelkinder. Das jüngste Enkelkind wurde 2006 geboren. In Ihren Werken sieht man immer wieder den Einfluss ihrer Enkelkinder, dies ist ein Grund welcher ihre Werke von ihr so lebensecht und real macht. Schon vor Ihrer Ausbildung zur Bildhauerin bearbeitete Linde Scherer alle möglichen Materialien. Ob Speckstein, Granit, Ton oder Holz, sie erschuf immer wieder neue Figuren, Skulpturen oder auch nichtfigürliche Kunstwerke. Sie spürte jedoch immer den Drang Puppen zu kreieren. Anfangs aus Stoff oder Holz begann Sie bald den Werkstoff Porzellan für sich zu entdecken. Hilfe von aussen bekam sie nie, das Puppenmachen und sogar den Formenbau brachte sie sich autodidaktisch bei. Da das Herstellen von Porzellanpuppen keine billige Angelegenheit war, tauschte sie Anfangs selbstmodellierte Puppen gegen Arbeitmaterialien. Eines Tages entdeckten wir ein Werk von Linde Scherer in einem Puppengeschäft. Wir waren von Christan-Philipp sofort in den Bann gezogen. Nicht lange danach war die erste Puppe von Linde Scherer als Form erhältlich. Es sollte auch nicht die letzte bleiben. Es wurden jedoch längst nicht alle Modelle als Form veröffentlicht. Neben Kleinstserien, deren Exemplare gut verwahrt in Museen stehen, hat Frau Scherer viele Portraitarbeiten gemacht. Auch wenn es inzwischen einige Modelle von Linde Scherer als Vinylrohlinge erhältlich sind und sie auch selbst mit diesem Material arbeitet, es soll nicht unerwähnt bleiben, dass Linde Scherer nach wie vor Porzellan als bestes Material zur Herstellung von Puppen empfindet. Wir möchten Frau Scherer für ihre exzellente und unermüdliche Arbeit danken. Auch dafür, dass sie mit Ihren „Kindern“ unzählige Menschen glücklich gemacht und unendlich viel Freude gespendet hat. Wir hoffen, auch Ihnen bald wieder mit einem neuen „Scherer-Kind“ Freude bereiten zu dürfen. |



