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Margaret Mousa

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Der Grundstein für ihre Liebe zur Kunst wurde schon in sehr frühen Jahren gelegt: Sie begann die Insektensammlung Ihres Vaters auf Papier zu bringen, ihre Mutter brachte ihr das Nähen bei, eine Fähigkeit welche all die Jahre geblieben und weiterentwickelt wurde. Die Kindheit war sehr einfach, ihr genügten ein Stift und Papier, oder eine Nadeln, Garn und Stoffe mit denen sie arbeiten könnte, mehr brauchte sie nicht um glücklich zu sein.

Während ihrer Ausbildung zur Krankenschwester war die Kunst erst einmal hintenangestellt. Während dieser Zeit lernte sie ihren jetzigen Ehemann, einen Chirurgen, kennen. 1980 wanderten sie nach Australien aus und fühlen sich seitdem auf dem 5. Kontinent zuhause.

In Australien angekommen, enfachte auch wieder ihr Interesse an der Kunst, diesmal jedoch mit australischem Hintergrund. Sie hatte viel Erfolg als Zeichnerin australischen Flora und Fauna.

Obwohl Margaret Mutter von fünf Kindern ist, fand sie immer wieder die Zeit sich um die Künste zu kümmern und versuchte auch immer wieder ihre Kinder zu ermutigen, auch kreative Seiten zu suchen und zu pflegen.

Warum sie anfing Porzellanpuppen herstellen weiss selbst Margaret nicht ehr. Es war aber auch jeden Fall der positivste Schritt als Künstlerin, nachdem sie einige Jahre vorher das Zeichnen aufgegeben hatte.

Mitte 200 begann Margaret Reproduktionen von Künstlerpuppen in Porzellan herzustellen. Doch dies war ihr zu wenig Anspruch, weshalb sie darauf begann selbst zu modellieren und Porzellan-Unikate herzustellen. Jeder, der mit diesem Bereich schon zu tun hatte, weiss das Talent eines Menschen zu schätzen, wenn er sich diese Fähigkeiten in kurzer Zeit selbst beibringen kann. In ihrer Wohngegend, hoch im Norden von Queensland, gibt es keine Puppenmacher, niemand der Puppenschuhe herstellt und am wenigsten einen Formenbauer. Sie mustte sich in dem "Trial-and-Error" Verfahren alles selbst aneignen.

Der Geist ihrer Puppen überträgt sich von selbst auf alle, die sich die Zeit nehmen einen genauern Blick darauf zu werfen, während die kleinen Leute aus Margaret Welt eine Träne vergießen, zu Lächeln beginnen und eine Geschichte von sich zu erzählen. Die kleinen Kinder und Charaktere sind ein Resultat eines simplen Gedankens und einer Vision der Künstlerin. Mit einem Klotz Ton und jeder Menge Phantasie entsteht quasi neues Leben. Mit jedem feinen Pinselstrich wird Leben, Farbe und Persönlichkeit in die kleinen Gesichter und Körper eingehaucht, welche Margaret mit viel Liebe und Hingabe fertigt.

Die ihr eigene autralischen Färbung der Kunst, findet sich die auch in Ihren Puppen wieder. Ein besonderes Augenmerk hat Margaret auf das modellieren von Kindern australischer Eingeborener, Aboriginies; gerichtet.

Es ist in ihrer einzigartigen und echten xxxxx des Lebens, dass ihre Puppen die Schauspieler werden und Ihre Vorstellungskraft kreiert das Drehbuch. Eines Tages hat eine enge Freundin zugegeben, auch auf die Gefahr hin als verrückt erklärt zu werden, schon einmal die Puppen von Margaret reden gehört zu haben; und sie antwortete bevor sie realisieren könnte dass es sich "nur" um eine Puppe handelt.

Das modellieren von Ballerinas ist ein Andenken an ihre Mutter, die Schönheit und Anmut kommen aus tiefsem Herzen. Manchmal, während des modellierens, fühlt Margaret die Anwesenheit ihrer Mutter, welche durch ihre eigenen Hände mit ihr arbeitet.

Margaret modelliert keine Puppen, sie macht kreiert kleine Menschen.